Massivparkett2

Massivparkett

Die Vorzüge eines massiven Holzbodens: Er kann wesentlich öfter aufgearbeitet werden, so dass seine Lebensdauer viele Jahrzehnte beträgt. Ganz abgesehen davon ist für manchen Puristen auch nur eine durchgehend naturgewachsene Parkettdiele wirklich echt. Weil Holz aber unter Temperatur- und Feuchteeinwirkung zur Bewegung neigt, sind bei einem massiven Boden andere Verlegetechniken erforderlich: Die traditionellen Verfahren sind das vollflächige Verkleben und das Vernageln oder Verschrauben der Stäbe bzw. Dielen. Eine schwimmende Verlegung - ohne feste Verbindung zum Untergrund und den angrenzenden Bauteilen - ist bis zur Entwicklung des Bügelsystems auch bei hochwertigen und ausgesuchten Hölzern riskant, da Fugen- und Rissbildung sowie das Schüsseln kaum kontrollierbar sind.

Massivparkett ist Natur pur, reines Edelholz ohne Verleimung von zusätzlichen weiteren Holzschichten. Massivparkett kann in der Regel mehrmals geschliffen werden und weist dadurch eine relativ lange Lebensdauer auf. Massivparkett wird üblicherweise roh verlegt und dann mit der Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifgängen abgeschliffen. Anschließend erfolgt die Oberflächenbehandlung und kann dann je nach Wunsch entweder geölt oder versiegelt werden. Durch die zusätzliche Oberflächenbehandlung ist der Einbau allerdings wesentlich zeitintensiver wie bei Fertigparkett , auch die Anschaffungsinvestitionen sind höher. Massivparkett gibt es grundsätzlich in den Varianten Stabparkett und Mosaikparkett/Hochkantlamelle. Die fortschreitende technische Entwicklung führte zur Herstellung von kalibriertem Massivparkett mit bereits werkseitig aufgebrachten Oberflächenbehandlungen. Gegenwärtig ist Massivparkett auch als Fertigparkett von einigen Herstellern erhältlich. Hierbei entfällt das Schleifen und Endbehandeln auf der Baustelle.

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Mosaikparkett

Mosaikparkett kleindimensionierte Stäbe in Verlegeelementen, ohne (DIY meist mit) Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund. Mosaikparkett besteht aus Vollholz. Es hat eine Stärke von 8-10 mm, eine Breite von 18- 25 mm und eine Länge bis 180 mm. Die einzelnen Mosaikparkettlamellen werden zu verschiedenen Mustern ( als Würfel, engl. Verband, Schiffboden, Fischgrat, Burgunder u.v.a. ) im Werk auf Trägermaterial (Gitter/Papier) zusammengesetzt. Mosaikparkett kommt meist roh in den Handel, selten als Fertigparkett dann oft mit Metallspeichen zusammengehalten.

  • Die am häufigsten verwendete Form ist der Würfelboden
  • Renovierbarkeit: gut ( 4 -5 mal abschleifbar )
  • In fast allen Verlegearten verlegbar
  • Fußbodenheizung: gut ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )

Stabparkett

Stabparkett mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund. Stärke: 14-23 mm ( selten stärker ) in Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich. Stabparkett nach der DIN 280 Teil1 besteht aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt bei 16-22 mm, die Oberwangendicke bei 6-10mm. Die Verbindung der Stäbe untereinander erfolgt entweder durch Hirnholzfedern (Querholzfedern) oder durch eine angehobelte Feder. Parkettstäbe sind in Längen zwischen 250 und 800 mm und in Breiten zwischen 45 und 80 mm lieferbar.

  • Das gängigste Stabmaß ist 500 mm Länge und 60 - 70 mm Breite.
  • Abweichend hiervon sind auch 14-16 mm starke Stäbe im Handel.
  • Die Verlegerichtlinien sind in der DIN 18356 vorgeschrieben.
  • Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )
  • Fußbodenheizung: mäßig - negativ

Mosaikparkett Gallery

Stabparkett Gallery

Hochkantlamelle

hochkant Massivparkett ohne Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund, ist leicht austauschbar und besonders belastbar, kleindimensionierte Einzelstäbe zu Einheiten mit Klebestreifen verbunden. Hochkantlamellenparkett oder Industrieparkett ist ein Nebenprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion. Für Hochkantlamellenparkett werden Mosaikparkettlamellen, mit der besseren Schmalseite nach oben zu Verlegstreifen mit einer Breite von einer Lamellenlänge, mit einem Klebstreifen zusammengefasst.

    Diese Verlegeeinheiten werden mit durchlaufenden Kopf- und Längsfugen verlegt. Hochkantlamellenparkett hat eine Dicke von 10 - 23 mm, die Lamellenbreite beträgt 8 mm gelegentlich auch als Breitlamelle bis 16 mm.
  • Renovierbarkeit: sehr gut ( 7-9 mal abschleifbar )
  • Fußbodenheizung: gut - mäßig ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )
  • jedes Muster möglich

Holzpflaster

Holzpflaster Hirnholzparkett oder Holzpflaster hat neben der besonderen optischen Erscheinung eine extrem hohe Belastbarkeit und Lebensdauer. Es ist leicht durch einfaches Auswechseln der beschädigten Klötzer zu reparieren. Die scharfkantig geschnittenen Klötzer werden so verlegt, dass die Hirnholzseite als Lauffläche benutzt wird. Diese hervorragenden Eigenschaften machen Holzpflaster gerade auf hoch beanspruchten Flächen zum sinnvollen Bodenbelag.

    Diese Verlegeeinheiten werden mit durchlaufenden Kopf- und Längsfugen verlegt. Hochkantlamellenparkett hat eine Dicke von 10 - 23 mm, die Lamellenbreite beträgt 8 mm gelegentlich auch als Breitlamelle bis 16 mm.
  • Holzpflaster ist in DIN 68702 genormt
  • Renovierbarkeit: sehr gut ( mind. 7-9 mal abschleifbar )
  • Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )

Hochkantlamelle Gallery

Holzpflaster Gallery

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